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Haarausfall bei Frauen


Zwar sind Frauen wesentlich seltener als Männer von dauerhaftem Haarausfall, der androgenen Alopezie, betroffen, aber immerhin verliert jede zehnte Frau in Deutschland mehr Haare als ihr nachwachsen. Genetisch bedingter Haarausfall kommt etwa bei jeder zwanzigsten Frau vor.


Während Männer gezielt am Hinterkopf oder im Stirnbereich Haare verlieren, betrifft der Haarausfall bei Frauen meist den gesamten Kopfhautbereich. Der Haarausfall ist diffus, d.h. über den ganzen Kopf verteilt. Erst im fortgeschrittenen Stadium können sich kahle Stellen bilden, vor allem entlang des Scheitels. Zur Glatzenbildung kommt es nur sehr selten. Einige Krankheitsbilder führen zum kreisrunden Haarausfall, bei dem mehrere Kopfhautstellen fleckförmig kahl werden. Die Stellen sind oval und scharf begrenzt, direkt daneben ist die Kopfhaut dicht behaart. Auch kann der Haarausfall im Stirn- oder Scheitelbereich besonders ausgeprägt sein.


Ursachen für Haarausfall bei Frauen


Auslöser für den Haarausfall können neben Stress und Krankheiten auch Fehlernährungen besonders Crash-Diäten oder Vergiftungen sein. Bei einigen Frauen pendelt sich nach Absetzen der Anti-Baby-Pille, nach der Geburt oder auch mit Eintritt in die Wechseljahre der natürliche Hormonspiegel nicht wieder ein. Es kommt zu einer erhöhten Produktion der männlichen Hormone, die auf die Haarfollikelzellen wirken. Die Follikelzellen, die für die Bildung von Haaren verantwortlich sind, schrumpfen und bilden keine Haare mehr nach. Eine andere Ursache für den Verlust von Haaren schon im Kindesalter kann eine Fehlsteuerung des Immunsystems sein. Hier bilden sich um die Haarfollikelzellen Entzündungsherde. Werden diese Entzündungen nicht behandelt, kann es zur Vernarbung und zum Verlust der Follikelzellen kommen.


Frauen leiden anders


Die meisten Frauen leiden sehr unter Haarausfall. Viele haben damit nicht nur ein ästhetisches sondern vor allem auch ein psychisches Problem. Denn volles gesund glänzendes Haar bedeutet: Gesundheit, Vitalität, sexuelle Attraktivität und Stärke. Kann Frau da nicht mehr mithalten, empfindet sie das nicht selten als persönliche Katastrophe. Neue Untersuchungen der Universität Jena weisen nach, dass Frauen mit sichtbarem Haarausfall starke emotionale Störungen entwickeln können. Das Selbstvertrauen kann deutlich sinken, die Frauen fühlen sich in der Gesellschaft nicht mehr akzeptiert und in der Öffentlichkeit ständig beobachtet oder sogar angestarrt. Das gesamte Gefühlsleben, auch das innerhalb der Familie, kann darunter leiden. Soziale Isolation, der Abbau des Freundeskreises und Schwierigkeiten am Arbeitsplatz sind nicht selten die Folge. Frauen, die sichtbar kahle Stellen auf der Kopfhaut haben, entwickeln häufiger psychische Störungen als andere Menschen.


Unsere Meinung - Die einzige seriöse Lösung für das haarige Problem - die Eigenhaartransplantation. Die Deutschen geben jährlich ca. 250 Millionen Mark für Haarwuchsmittel aus. Nach unserer Erfahrung und Einschätzung gibt es derzeit kein Mittel auf dem Markt das den Haarausfall nachhaltig stoppt oder gar neue Haare sprießen lässt. Das aus unserer Sicht einzig seriöse Behandlungskonzept eigene, natürlich wachsende Haare zu bekommen, ist die Eigenhaartransplantation.


Mit der Eigenhaartransplantation können die kahlen Stellen auf der Kopfhaut wieder aufgefüllt werden, d.h. die eigenen Haare werden auf der Kopfhaut umverteilt, so dass die kahlen Stellen nicht mehr sichtbar sind. Auf diesem Weg kann natürlich keine Löwenmähne entstehen. In der Gesamtbetrachtung aber fallen die ehemals kahlen Stellen nicht mehr auf.


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